Schriftstellerin, Radiomacherin

Release demnächst: "Nachtkind" im Der-Wolf-Verlag


Zehn Jahre lang hat Sophia gehofft, ihrer Vergangenheit nie wieder begegnen zu müssen. Weitab vom kleinkarierten Unterwollerndorf glaubt sie sich in Indien sicher vor dem, wovor sie geflüchtet ist. Doch dann wird sie in ihrem geheimer Zufluchtsort aufgespürt.

Einfühlsam und melancholisch lässt Valerie Springer die Ich-Erzählerin Sophia von ihrer Rückkehr in den Ort ihrer Kindheit erzählen, wo sich die junge Frau der Entfremdung von ihren Wurzeln konfrontiert sieht. Etwas aber gibt es, das Sophia nicht fremd ist: ein mysteriöses Kind, das sie jede Nacht besucht und sie an das gemahnt, was vor zehn Jahren zu ihrer überstürzten Abreise geführt hat. Sophia muss sich stellen. Dem, was sie mit ihrer geheimen Flucht verursacht hat. Und dem, was sie in ihrem Innersten verdrängt hat.

"Kann ich das, was mich zum Weggehen bewogen hat, jemandem erzählen? Die Vergangenheit kommt zurück, klebrig und zäh, das beharrlich Verdrängte kehrt mit Sack und Pack dort ein, wo es nie willkommen war, an den einzigen Platz im Universum, wo es zu Hause ist."

Valerie Springer beschreibt den Weg einer jungen Frau zu Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit in behutsamen Bildern, mit Zuversicht und Zukunftsvertrauen.

Für "Nachtkind" erhielt Valerie Springer dankenswerterweise ein Arbeitsstipendium des österreichischen Bundesministeriums für Kunst und Kultur.

Ihr Dank gilt auch Paul Jandl (NZZ), der sie bei der Überarbeitung des Manuskripts wegweisend unterstützt hat.


"Schreiben ist Befreiung aus der Gefangenschaft des Wortlosen."

Valerie Springer ist Schriftstellerin, Journalistin, Kulturredakteurin und Sachbuchautorin. Aufgrund der Notwendigkeit grundlegender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen konzentriert sie sich in ihrer Radiosendung "last exit" darauf, die Fehlentwicklungen der kapitalistisch-industriellen Wirtschaftsdominanz zu ergründen.  

Privates: Springer verbrachte ihre Kindheit und Jugend in verschiedenen europäischen Ländern. In späteren Jahren lebte sie lange Jahre auf Jamaika, auf Mauritius und in Indien. Von 2017 bis 2019 war sie auf Reisen durch die Amerikas, von Canada über Alaska bis zum südlichsten "Ende der Welt" in Feuerland. Ihre Sommer-homebase sind Niederösterreich und das Salzkammergut; im Winter ist sie normalerweise unterwegs.

Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

"Ich verabscheue Populismus, Dogmatismus, Rassismus und Diskriminierung. Ich glaube - trotz allem und immer noch - an die Entwicklungsfähigkeit der Menschheit. Ich glaube an einen gemeinsamen und gemeinschaftlichen Ausweg."

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Valerie Springer has worked as a journalist, cultural editor, non-fiction author and writer. Due to the unquestionable necessity of fundamental social and economic change, she now feels obliged to place the main emphasis of her journalistic activity on the issue of capitalist-industrial economic dominance. The devastating effects of the current economic system on society and nature, as well as the possibility of a system collapse, are the subject of Valerie Springer's monthly radio program "last exit". For her work she is in worldwide exchange with scientists and researchers from the fields of ecology, economics, psychology, philosophy, history, environment and medicine.

"I'm not interested in showmanship, in conjuring up the most horrendous possible future scenario. I want to address the warnings of high-level scientists and put them out there for public discussion. Today's globally connected world offers an unprecedented opportunity to bring about change. There is a way out."

Personal life: Springer spent her childhood and adolescence in various European countries. In later years, she lived for long periods in Jamaica, Mauritius and India. From 2017 to 2019, she was traveling through the Americas, from Canada via Alaska to the southest "end of the world" in Tierra del Fuego. Her summer home base is Lower Austria and the Salzkammergut region; in winter she is usually on the road.

She is married and has two grown up children.

"I abhor populism, dogmatism, racism and discrimination. I believe - still and despite everything - in the capacity of humanity to evolve. I believe in a common and communal way out."